„Das war doch der Typ aus dem
Geschäft, wo wir den Anzug gekauft haben?“,George grinst mich an.
„Ach, also habt ihr euch schon mal
getroffen?“, fragt Vicy neugierig und bleibt fast stehen während
sie mich verdutzt anschaut.
„Ja, also nein, nicht getroffen. Ich
wollte George einen neuen Anzug raus suchen, da hat er mich
angesprochen und mich nach meiner Meinung zu seinem Anzug gefragt.“,
ich muss sofort wieder an ihn denken, an sein blauen Augen und sein
wunderschönes Lächeln.
Wir steigen in mein kleines Auto,wobei
George und Vicy sich kurz gestritten haben, wer neben mir sitzen
darf. Vicy hat natürlich gewonnen.
„Ich kann dir deine Nummer besorgen,
wenn du willst?“, Vicy starrt mich gerade zu gespannt an.
„Kennst du ihn?“
„Ja, ich glaube er ist irgendwie ein
Arbeitskollege von meinem Schwager. Wie hieß er doch gleich.
William, glaube ich. Er hat bei Frauen glaube ich aber keinen so
guten Ruf, zumindest nach dem was mir meine Schwester so erzählt
hat.“
„Na toll, ich lerne jemanden
charmantes kennen und er hat natürlich einen schlechten Ruf.“
„Ach, charmant? Also soll ich meine
Schwester nach seiner Nummer fragen?“
„Nein, lieber nicht“,platzt es mir
förmlich aus dem Mund.
Das war mal wieder klar, ich lerne
jemanden kennen, wo eine Chance besteht, dass ich ihn mögen könnte
und er hat einen schlechten Ruf. Etwas traurig blicke ich auf die
Straße und wir alle drei schweigen uns an.
„Und wann hast du deine letzte
Prüfung?“, versuche ich die Ruhe zu durchbrechen.
„In einer Woche, dann hab ich es
geschafft.“, sagt Vicy stolz.
„Das müssen wir dann mal richtig
feiern und aus gehen, oder?“, ich blicke zu ihr herüber. Ich habe
es vermisst was mit meiner besten Freundin zu machen.
„Ja, klar. Ich hab von einem neuen
Club gehört gleich bei uns um die Ecke, der soll wohl gut sein. Den
müssen wir dann wohl unsicher machen.“, Vicy lacht leise.
„Aber ich lass euch nicht alleine
losziehen, ich komme mit.“,mischt George sich ein.
Ich setzte Vicy und George vor ihrer
Wohnung ab. Bevor Vicy die Autotür hinter sich schließt schaut sie
mich noch einmal an. „Danke, dass du uns gefahren hast, du bist ein
Schatz. Und falls ich dir doch noch die Nummer von William besorgen
soll, sagst du Bescheid.“
Ich verdrehe die Augen, „Ja klar.“
Sie fängt an zu lachen schließt die
Autotür und winkt mir noch einmal zu.
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