Ich versuche das kribbeln in meinem Bauch zu ignorieren und atme
tief ein.
"Also das Sakko sitzt gut und die Weste sitzen gut, bloß die
Hose, sie ist zu kurz.", ich bin verunsichert, in was für einer
bizarren Situation ich mich gerade befinde.
"Ja das hab ich mir schon gedacht, das Problem hab ich
immer.", er fährt sich mit den Fingern durch sein lockiges,
kurzes Haar und lächelt mich an, "Und die Krawatte?" Seine
Augenbrauen ziehen sich zusammen und er schaut mich fragend an. Ich
könnte ewig in diese blauen Augen starren.
In dem Moment höre ich Georges Stimme, "Trish wo bleibst du
den?" Er steckt seinen Kopf hinter dem Vorhang hervor und spät
zu mir herüber.
"Oh, ich glaube ich werde dort gebraucht,",lächle ich
schüchtern,"aber die Farbe passt wunderschön zu ihren Augen."
Ich verstumme in dem Moment als mir die Worte über die Lippen kommen
und ich werde schlagartig rot. Ich schnappe mir sofort die Sachen die
ich George bringen wollte und mache mich direkt auf dem weg zu ihm.
Wie peinlich.
Hinter mir höre ich noch ein verdutztes "Danke", aber
ich bin so peinlich berührt, dass ich mich nicht nochmal umdrehe.
Als ich bei George ankomme, lächelt er mich an, "Na du hast
von wen Neues gefunden, den du einkleiden kannst." Ich tue so
als würde ich versuchen ihn zu schlagen und meine Wangen werden rot.
Ich schiebe ihm einen neuen Anzug in die Umkleide und setze mich auf
das Sofa vor der Umkleide.
"Wann warst du eigentlich das letzte Mal aus?", tönt
Georges Stimme aus der Umkleide.
"Du weißt doch ich habe auf der Arbeit viel zu tun, da ist
es schwer wen neuen kennen zu lernen."; stöhne ich.
"Ach, früher warst du viel spontaner." Er kommt aus der
Umkleide und zupft sich an den Hemdärmel rum. "Warum hast du
ihn eben nicht gefragt."
Ich verdrehe die Augen, "Siehst du der Anzug sieht viel
besser aus." Dieser sitzt genau perfekt, betont seine muskulöse
Figur und sieht nicht aus, als würde er jeden Augenblick an
irgendeiner Stelle aufreißen.“
"Wenn du das sagst nehme ich den. Ich hab nämlich keine Lust
mehr nur noch einen anzuprobieren."
Er verschwindet wieder in der Umkleide, um sich umzuziehen.
"Ich wollte dich übrigens noch fragen ob du uns vielleicht
am Samstag von der Hochzeit nach Hause fahre kannst. Die Feier ist
gleich bei dir in der Nähe und Vicy und ich würde gern was trinken.
Oder hast du Samstag schon was vor?"
Ich wollte mir eigentlich einen gemütlichen Abend auf der Couch
machen, daraus wird wohl nichts. "Ja klar, ich fahr euch nach
Hause."
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