Am liebsten würde ich hier sitzen
bleiben und weiter so mit ihm erzählen, doch dann stehen wir auch
schon auf. Ich gehen vor,stehe schon am Platz, doch dann drehe ich
um. Meine Jacke. Doch als ich
mich umdrehe,steht William schon hinter mir und hält sie in der
Hand. Er hängt sie vorsichtig um meinen Stuhl und ich setzte mich.
„Danke“, er scheint ein richtiger Gentleman zu sein, doch ich
frage mich was es dann mit seinen Ruf auf sich hat.
Ich schaue wie
gebannt den Film. Casablanca habe ich noch nie zuvor gesehen, trotz
dass er so bekannt ist. William steht ab und zu auf um uns etwas
neues zu trinken zu holen. Ich erwische mich immer wieder dabei, wie
ich vorsichtig zur Seite blicke und William beobachte wie er dort
sitzt, zurückgelehnt in seinem Stuhl, mit verschenkten Beinen. Ich
sitze da mit gebanntem Blick wechsle ich zwischen ihm und dem Film.
Auf einmal schaut er mir in die Augen. Doch statt ich verlegen
wegschaue, behalte ich diesmal meinem Blick bei ihm. Ich muss
augenblicklich lächeln. Mit meinem Lächeln scheinen seine Augen
förmlich an zu glänzen. Wie gern würde ich hier die ganze Nacht
sitzen und in seine glänzenden Augen starren. Ich weiß nicht wie
lange wir uns gerade anstarren.
Auf einmal werden
wir unterbrochen. „Will, was machst du den hier?“ Ein Mann steht
an unserem kleinen Tisch. Er trägt einen schwarzen Anzug und hat
seine dunklen Harre nach hinten gegelt. „Oh und eine hübsche
Begleitung hast du auch bei dir.“, er lächelt mich hämisch an.
Ich sehe sofort,
dass sich Williams Gesichtsausdruck verfinstert, in seinen Augen ist
nichts mehr von dem Leuchten von vor wenigen Augenblicken zu
erkennen. „Was machst du denn hier?“, antwortet William etwas
harsch.
„Ach ich bin hier
mit Zweien aus dem Büro.“, er zeigt auf einen größeren Tisch in
der Ecke, wo zwei aufbrezelte Frauen am Tisch sitzen. Sie sehen zu
uns hinüber, tuscheln und kichern. „Du und deine Begleitung könnt
euch ruhig zu uns dazu gesellen.“ Sein Blick wandert an meinem
Körper, nun bereue ich es dieses Kleid angezogen zu haben. Dieser
Typ ist mir von vornherein unsympathisch.
Will steht auf,
„Nein, ich glaube wir wollten sowieso gerade gehen.“ Er blickt
mich an und lächelt, als würde er mich bitten auf zustehen.
„Na dann, ich
hoffe wir sehen uns wieder.“, sagt der Mann, lächelt mich schief
an und wendet sich den zwei Frauen zu.
Ich sage nichts und
stehe auf während William schon hinter mir steht und meine Jacke
bereit hält. „Danke, dass du mitkommst.“, sagt er während er
mir in den Mantel hinein hilft.
„Müssen wir
nicht noch zahlen?“ frage ich während William sich schon auf die
Tür zu bewegt und dann doch wieder stehen bleibt.
„Hier muss man
gleich bezahlen, wenn man sich ein Getränk holt.“
„Das wusste ich
nicht. Warte, dann hast du ja all meine Getränke bezahlt?“, ich
bin nicht der Mensch, der darauf besteht dass der Mann bei einem Date
bezahlt.
„Kein Problem.
Dafür bezahlst du beim nächsten Mal.“ All die Wut die scheinbar
vorher auf ihm lag, ist scheinbar verflogen. Seine Augen strahlen und
sein Lächeln ist charmant.
„Ok.“ Beim
nächsten Mal. Mein Plus steigt.
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