Als
ich auf Blicke sehe ich zwei
Silhouetten auf uns zukommen, sie
wanken etwas hin und her. Scheinbar 2 besoffene Männer, die nun
genau auf uns zukommen. Im selben Augenblick scheint auch Will sie zu
entdecken, sein ganzer Körper scheint angespannt zu sein, auch mich
durchfährt ein mulmiges Gefühl. Die Männer grölen laut vor sich
hin. Eine Wärme durchfährt meinen Schulter, Will hat seinen Arm um
mich gelegt, scheinbar um signalisieren zu wollen, dass er mich
beschützt. Die Gefühle in mir wechseln zwischen dem schon bekanntem
Kribbeln und dem Unwohl, das die beiden Männer hervorrufen. Normaler
Weise würde ich darauf hinweisen, dass ich auf mich selbst aufpassen
kann, aber seine Nähe und Wärme lässt mein Herz springen.
Als
wir langsam gleich auf mit den zwei Männern sind, schaut mir Will in
die Augen und gibt mir das Gefühl der vollkommenen Sicherheit. Er
schaut ernst, versucht die beiden Männer zu ignorieren und trotzdem
scheint so viel Liebe in seinem Blick. Er lächelt mich sanft an, an
seinen Wangen bilden sich Grübchen.
Ich
atme tief ein,doch die Männer gehen dann doch ruhiger an uns vorbei,
als ich gedacht hatte. Einer der beiden murmelt uns nur irgend etwas
zu und geht weiter.
Nach
einigen Minuten haben wir mein Auto erreicht. Seit uns die beiden
Männer über den Weg gelaufen sind haben wir kein Wort mit einander
geredet, wir sind still so weiter gelaufen. Sein Arm lag die ganze
Zeit um mich geschlungen, er blickte die meiste Zeit in den Himmel.
Ich musste ihn fast festhalten, damit wir nicht an meinem Auto vorbei
laufen.
Nun
stehe ich da und krame meinen Autoschlüssel aus meiner Jackentasche.
„Ich
hoffe für dich war der Abend auch so schön wie für mich, auch wenn
wir den Film nicht zu Ende geschaut haben?“, schaut er mich
fragten, mit einem Lächeln, an.
Wir
stehen kaum 40 cm voneinander entfernt. Ich schaue ihn in seine
blauen Augen, wie schon so oft heute Abend.
„Sehr
schön.“ Es ist vollkommen ruhig und von nirgends scheint auch nur
ein Geräusch zu kommen.
Er
schenkt mir ein wundervolles Lächeln, „Ich hoffe wir haben eine
Chance das Ende des Films uns nochmal anzuschauen?“
Ich
lächle breit, sein Blick beflügelt mich.
Er
bewegt sich langsam auf mich zu, berührt mit seinen langen Finger
mein Kinn. Ich halte den Atem an, die Spannung zwischen uns ist wie
ein Feuerwerk. Er presst seine Lippen sanft auf meine und ich
schließe die Augen um jede Sekunde zu genießen. Die Welt um mich
bleibt stehen. In der frischen Luft wirken seine Lippen so warm, so
sanft. Es entsteht ein wohliges Gefühl in meinem ganzen Körper.
Er
löst sich von mir und wir bleiben so nah aneinander stehen. Er
schaut hinunter in meine Augen. „Entschuldige, aber ich wollte
schon den ganzen Abend wissen, wie wohl deine Lippen schmecken.“
Ich
schaue ihm tief in die Augen und weiß nicht wie ich reagieren soll.
„Ich
hoffe sehr wir sehen uns wieder.“ , versuche ich sicher zu wirken
und meiner Hormone Herr zu werden.
„Das
hoffe ich auch.“, doch ehe er weiter sprechen kann drücke ich
meine Lippen nochmals auf seine, nur sehr kurz und steige dann in
mein Auto. Ich sehe wie er sich mit der Hand durch das Haar fährt,
seine Hand hebt und mir zum Abschied noch einmal sein wundervolles
Lächeln schenkt. Als ich die Straße hinunter fahre sehe ich, wie er
noch immer dort steht.
Hier ist der Blog, auf dem ich die Geschichte aktiver hochlade. Schaut dort einfach vorbei, falls ihr schneller weiterlesen möchtet.