Jeden Tag kommt ein Post du meiner kleinen Geschichte. Sie beginnt bei #1. Viel Spaß beim Lesen!

Samstag, 28. November 2015

#12

Als ich auf Blicke sehe ich zwei Silhouetten auf uns zukommen, sie wanken etwas hin und her. Scheinbar 2 besoffene Männer, die nun genau auf uns zukommen. Im selben Augenblick scheint auch Will sie zu entdecken, sein ganzer Körper scheint angespannt zu sein, auch mich durchfährt ein mulmiges Gefühl. Die Männer grölen laut vor sich hin. Eine Wärme durchfährt meinen Schulter, Will hat seinen Arm um mich gelegt, scheinbar um signalisieren zu wollen, dass er mich beschützt. Die Gefühle in mir wechseln zwischen dem schon bekanntem Kribbeln und dem Unwohl, das die beiden Männer hervorrufen. Normaler Weise würde ich darauf hinweisen, dass ich auf mich selbst aufpassen kann, aber seine Nähe und Wärme lässt mein Herz springen.
Als wir langsam gleich auf mit den zwei Männern sind, schaut mir Will in die Augen und gibt mir das Gefühl der vollkommenen Sicherheit. Er schaut ernst, versucht die beiden Männer zu ignorieren und trotzdem scheint so viel Liebe in seinem Blick. Er lächelt mich sanft an, an seinen Wangen bilden sich Grübchen.
Ich atme tief ein,doch die Männer gehen dann doch ruhiger an uns vorbei, als ich gedacht hatte. Einer der beiden murmelt uns nur irgend etwas zu und geht weiter.

Nach einigen Minuten haben wir mein Auto erreicht. Seit uns die beiden Männer über den Weg gelaufen sind haben wir kein Wort mit einander geredet, wir sind still so weiter gelaufen. Sein Arm lag die ganze Zeit um mich geschlungen, er blickte die meiste Zeit in den Himmel. Ich musste ihn fast festhalten, damit wir nicht an meinem Auto vorbei laufen.
Nun stehe ich da und krame meinen Autoschlüssel aus meiner Jackentasche.
Ich hoffe für dich war der Abend auch so schön wie für mich, auch wenn wir den Film nicht zu Ende geschaut haben?“, schaut er mich fragten, mit einem Lächeln, an.
Wir stehen kaum 40 cm voneinander entfernt. Ich schaue ihn in seine blauen Augen, wie schon so oft heute Abend.
Sehr schön.“ Es ist vollkommen ruhig und von nirgends scheint auch nur ein Geräusch zu kommen.
Er schenkt mir ein wundervolles Lächeln, „Ich hoffe wir haben eine Chance das Ende des Films uns nochmal anzuschauen?“
Ich lächle breit, sein Blick beflügelt mich.
Er bewegt sich langsam auf mich zu, berührt mit seinen langen Finger mein Kinn. Ich halte den Atem an, die Spannung zwischen uns ist wie ein Feuerwerk. Er presst seine Lippen sanft auf meine und ich schließe die Augen um jede Sekunde zu genießen. Die Welt um mich bleibt stehen. In der frischen Luft wirken seine Lippen so warm, so sanft. Es entsteht ein wohliges Gefühl in meinem ganzen Körper.
Er löst sich von mir und wir bleiben so nah aneinander stehen. Er schaut hinunter in meine Augen. „Entschuldige, aber ich wollte schon den ganzen Abend wissen, wie wohl deine Lippen schmecken.“
Ich schaue ihm tief in die Augen und weiß nicht wie ich reagieren soll.
Ich hoffe sehr wir sehen uns wieder.“ , versuche ich sicher zu wirken und meiner Hormone Herr zu werden.
Das hoffe ich auch.“, doch ehe er weiter sprechen kann drücke ich meine Lippen nochmals auf seine, nur sehr kurz und steige dann in mein Auto. Ich sehe wie er sich mit der Hand durch das Haar fährt, seine Hand hebt und mir zum Abschied noch einmal sein wundervolles Lächeln schenkt. Als ich die Straße hinunter fahre sehe ich, wie er noch immer dort steht.

Hier ist der Blog,  auf dem ich die Geschichte aktiver hochlade. Schaut dort einfach vorbei, falls ihr schneller weiterlesen möchtet.

Samstag, 21. November 2015

#Gedanken

Deine Worte sind für mich, wie ein Schlag ins Gesicht, wie der Stich eines Messers, nur tiefer. Ich dachte ich kenne Schmerz, doch dieser ist unerträglich.
Mein Atem stockt, ich kriege keine Luft, gehe unter. Immer wieder lande ich auf den Knie, versuche wieder aufzustehen. Jeder deiner Blicke gibt mir Kraft, doch dann nur ein Wort und du bringst wieder alles zu Fall.
Nun liege ich hier, am Boden, voller Schmerz, weiß nicht wie es weiter geht. Jeden der mir wichtig war, hab ich für dich zurück gelassen und nun gibt es niemanden, der mich rettet. Niemanden, der mich zurück ins Leben holt. Du blickst noch nicht einmal zurück und gehst.

Hier findet ihr mehr solcher Texte
Und hier mehr Fotos 



Sonntag, 8. November 2015

#11

Wir gehen raus auf die Straße, es ist schon dunkel. Die Sterne sind in dieser milden Frühlingsnacht am Himmel zu erkennen. Ich merke, dass ich mein Zeitgefühl an Williams Seite vollkommen verloren habe.
„Wollen wir noch etwas spazieren gehen oder willst du nach Hause?“, wir stehen vor der Bar und er lächelt mich an.
„Ich würde sehr gern noch spazieren gehen.“ Ich will bloß nicht von dir weg.
Also laufen wir nebeneinander die Straße entlang.
„Darf ich dich etwas Fragen? Wer war das eben?“, frage ich vorsichtig.Ich will nicht das die schöne Stimmung verloren geht.
„Das war mein Stiefbruder, wir verstehen uns nicht besonders gut, aber lass uns lieber über etwas anderes Reden, ok?“,sagt er und blickt dabei nachdenklich auf den Boden.
Dann gehen wir einige Momente still nebeneinander her.
„Sag mal wie geht der Film eigentlich aus?“, fragte ich.
„Wie, hast noch nie Casablanca gesehen?“
„Nein, naja ich kenne die Zitate und weiß dass er gut ist, aber gesehen hab ich ihn noch nie.“
„Oh und ich bin Schuld, dass du das Ende nicht sehen konntest.“, er schaut nun noch trauriger während er jeden unserer Schritte beobachtet.
„Ach das ist nicht so schlimm. Dann schauen wir uns den Film einfach nochmal wann anders an.“ Sofort hebt er den Kopf und lächelt er mich an.
„Aber, wenn du Casablanca noch nicht gesehen hast, was ist dann dein Lieblingsfilm?“
„Ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden könnte. Es gibt viele Filme, die ich liebe, aber ein Lieblingsfilm.“
„Hast du schon mal, bei einem Film geweint? Ich meine, wenn ein Film einem zum weinen bringt, dann muss er doch zu einem passen?“
„Eigentlich bin ich nicht die Person, die bei Filmen weint. Das ist mir etwas peinlich, aber bei König der Löwen kommen mir immer die Tränen.“ Wir müssen beide lachen.
„Der ist aber auch traurig.“, seine Zähne blitzen zwischen seinen Lieben auf.
„Ach du machst dich doch nur über mich lustig.“ Ich schlage ihm leicht gegen dem Arm.
„Nein, ich muss zugeben, mein Lieblingsfilm als ich ein Kind war, war Dschungelbuch. Ich glaube das ist heute noch immer mein Lieblingsfilm.“ , er lächelt mich an und ich muss etwas lachen. „Und noch irgendwelche Film Offenbarungen?“
„Warte ich glaube bei Hachiko habe ich auch geweint, zusammen mit meiner Mutter. Also muss das auch ein Film sein, den ich mag.“
„Den kenne ich leider nicht.“, lächelt er.
„Dann müssen wir uns den auch noch anschauen.“ In dem Moment kommt es mir fast bizarr vor wie wenig wir doch von einander wissen und trotzdem verstehen wir uns gut.
Wir gehen noch eine Weile und diskutieren warum Titanik am Ende traurig war oder vielleicht doch nicht und können uns nicht entscheiden was nun besser ist, Das Dschungelbuch oder Der König der Löwen.
Wir lachen und ich glaube wir sind mit der Zeit schon zwei Mal im Kreis gelaufen.
William schaut auf seine Uhr, „Es ist schon 12 Uhr. Musst du morgen arbeiten?“
„Schon? Ja leider. Ich würde gern weiter so laufen.“
„Das bringt wohl nichts, dann wir müssen wohl zurück.“, wir sind scheinbar beide etwas traurig über den Gedanken, schauen beide zum Boden. Er hat seine Hände in die Hosentaschen gesteckt und scheint ganz entspannt.

Montag, 2. November 2015

 
There is always one person you would be able to love. Be happy, smile all day and be friendly, may you will meet this one person one day.



Sonntag, 18. Oktober 2015

Real Love


"I think you fall in love with somebody,
you can't explain why you do, you just do it.
When you really can accept someone for who they are,
that's what real love is."
"It's surprosing and shocking and chaotic and beautiful as it's allways been. 
The heart is uncrontrollable"

Montag, 28. September 2015

#10

Am liebsten würde ich hier sitzen bleiben und weiter so mit ihm erzählen, doch dann stehen wir auch schon auf. Ich gehen vor,stehe schon am Platz, doch dann drehe ich um. Meine Jacke. Doch als ich mich umdrehe,steht William schon hinter mir und hält sie in der Hand. Er hängt sie vorsichtig um meinen Stuhl und ich setzte mich. „Danke“, er scheint ein richtiger Gentleman zu sein, doch ich frage mich was es dann mit seinen Ruf auf sich hat.

Ich schaue wie gebannt den Film. Casablanca habe ich noch nie zuvor gesehen, trotz dass er so bekannt ist. William steht ab und zu auf um uns etwas neues zu trinken zu holen. Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich vorsichtig zur Seite blicke und William beobachte wie er dort sitzt, zurückgelehnt in seinem Stuhl, mit verschenkten Beinen. Ich sitze da mit gebanntem Blick wechsle ich zwischen ihm und dem Film. Auf einmal schaut er mir in die Augen. Doch statt ich verlegen wegschaue, behalte ich diesmal meinem Blick bei ihm. Ich muss augenblicklich lächeln. Mit meinem Lächeln scheinen seine Augen förmlich an zu glänzen. Wie gern würde ich hier die ganze Nacht sitzen und in seine glänzenden Augen starren. Ich weiß nicht wie lange wir uns gerade anstarren.
Auf einmal werden wir unterbrochen. „Will, was machst du den hier?“ Ein Mann steht an unserem kleinen Tisch. Er trägt einen schwarzen Anzug und hat seine dunklen Harre nach hinten gegelt. „Oh und eine hübsche Begleitung hast du auch bei dir.“, er lächelt mich hämisch an.
Ich sehe sofort, dass sich Williams Gesichtsausdruck verfinstert, in seinen Augen ist nichts mehr von dem Leuchten von vor wenigen Augenblicken zu erkennen. „Was machst du denn hier?“, antwortet William etwas harsch.
„Ach ich bin hier mit Zweien aus dem Büro.“, er zeigt auf einen größeren Tisch in der Ecke, wo zwei aufbrezelte Frauen am Tisch sitzen. Sie sehen zu uns hinüber, tuscheln und kichern. „Du und deine Begleitung könnt euch ruhig zu uns dazu gesellen.“ Sein Blick wandert an meinem Körper, nun bereue ich es dieses Kleid angezogen zu haben. Dieser Typ ist mir von vornherein unsympathisch.
Will steht auf, „Nein, ich glaube wir wollten sowieso gerade gehen.“ Er blickt mich an und lächelt, als würde er mich bitten auf zustehen.
„Na dann, ich hoffe wir sehen uns wieder.“, sagt der Mann, lächelt mich schief an und wendet sich den zwei Frauen zu.
Ich sage nichts und stehe auf während William schon hinter mir steht und meine Jacke bereit hält. „Danke, dass du mitkommst.“, sagt er während er mir in den Mantel hinein hilft.
„Müssen wir nicht noch zahlen?“ frage ich während William sich schon auf die Tür zu bewegt und dann doch wieder stehen bleibt.
„Hier muss man gleich bezahlen, wenn man sich ein Getränk holt.“
„Das wusste ich nicht. Warte, dann hast du ja all meine Getränke bezahlt?“, ich bin nicht der Mensch, der darauf besteht dass der Mann bei einem Date bezahlt.
„Kein Problem. Dafür bezahlst du beim nächsten Mal.“ All die Wut die scheinbar vorher auf ihm lag, ist scheinbar verflogen. Seine Augen strahlen und sein Lächeln ist charmant.
„Ok.“ Beim nächsten Mal. Mein Plus steigt.

Samstag, 19. September 2015

#9

Ich gehe langsam auf ihn zu, ich merke, wie seine Augen meinen Körper streichen, nur kurz, dann schaut er mir wieder in die Augen. Seine blauen Augen, ich hatte vergessen wie klar und schön sie waren.
Als ich bei ihm ankommen läuft mir nur einen leises „Hey“ über die Lippen. Er lächelt und macht einen Schritt auf mich zu, mein Herz bleibt stehen. Er berührt meinen Arm sanft und küsst mich sanft auf die Wange. Eben schien mein Herz noch still zu stehen und im nächsten Augenblick schlagt es so schnell, wie nie zuvor. Er zieht sich wieder zurück bleibt trotzdem stehen und schaut mir in die Augen. Es kommt mir fast vor als könnte ich seinen Atem spüren. Dann taucht auf seinen Lippen das Lächeln auf,welches mich schon die letzten Male so fasziniert hat.
Wollen wir uns setzten oder willst du lieber hier stehen bleiben.“, er lächelt mich an und deutet auf die Sitzecke.
Ja klar, gerne.“
Ich gehe vor und suche einen Tisch aus. William hilft mir aus meiner Jacke und hängt sie über meinen Stuhl.
Er setzt sich mir gegenüber hin. Schaue mich etwas in der Bar. Sie ist sehr schön eingerichtet. Es sind kaum Gäste da, die meisten sitzen an Tischen, die direkt an der Leinwand stehen.
Dann fällt es mir auf: „ Wenn wir hier sitzen kannst du doch nichts sehen?“
Ach das ist nicht schlimm, ich kenne den Film schon. Ich habe ihn schon oft genug gesehen.“,sagt er und lächelt mich an.
Oh, was schauen wir uns denn für einen Film an?“
Casablanca, zumindest stand das draußen dran. Möchtest du etwas trinken? Einen Wein?“
Ja, gern. Aber ich bin mit dem Auto hier. Ich muss heute wohl bei Saft bleiben.“
William steht auf und geht zur Bar. Ich komme das erste Mal die Chance auf seinen Körper zu achten, ich war die ganze Zeit damit beschäftige mich voll und ganz auf seine Augen zu konzentrieren und dabei nicht rot anzulaufen. Er trägt eine schwarze Jeans und einen marine blauen Pullover und sieht trotz dieser lockeren Kleidung immer noch sehr leger aus.
Er lehnt sich an die Bar und bestellt etwas zu trinken, blickt dann zurück auf mich und lächelt. Sofort löst er wieder dieses Kribbeln in mir aus und ich lächle automatisch zurück. Er kommt zurück mit einem Glas Wein und einem Saft.
Danke“,sage ich während er sich setzt, „Du wohnst hier in der Nähe?“
Nicht weit von hier, ich brauche einige Minuten zu Fuß. Ich wusste ja nichts von dir, sonst hätte ich uns etwas in der Nähe von dir gesucht.“, er lächelt und nimmt einen Schluck aus seinem Glas.
Ach das ist nicht so schlimm. Ehrlich gesagt weiß ich von dir ja auch noch nicht viel außer deinen Vornamen.“, ich lächle.
Erzähl mir was von dir.“,sagt er mit ruhiger Stimme und blickt mir dabei tief in die Augen.
Also eigentlich heiße ich Elizabeth, aber alle nennen mich Liz. Ich bin gerade mit dem Studium fertig geworden und arbeite jetzt schon einige Monate in einem Ingenieurbüro und wie du ja schon weißt liebe ich Filme.“ während ich erzähle wandern meine Augen über sein Gesicht, über seinen markanten Wangenknochen, seine Augen, seine Lippen.
Und hast du hier studiert?“, fragt er während einer kurzen Pause.
Ja, ich komme auf einer kleinen Stadt zwei Stunden von London entfernt und wollte einfach nur Zuhause ausziehen. Und du?“
Ich wohne schon immer in London, meine Eltern wohnen in einem Vorort von London. Ich habe hier studiert und arbeite jetzt in einem Verlag.“
Du magst also Bücher?“
Ja, ich lese schon gern seit ich klein bin.“
Ich blicke an seiner Schulter vorbei und merke, dass wir schon einige Zeit erzählen müssen, der Film ist schon voll im Gange.
Er folgt meinem Blick über die Schulter, „Oh entschuldige, ich hab gar nicht mitbekommen, dass der Film schon angefangen hat. Wollen wir uns vielleicht da vorne setzten, dort sehen wir vielleicht doch mehr?“