Jeden Tag kommt ein Post du meiner kleinen Geschichte. Sie beginnt bei #1. Viel Spaß beim Lesen!

Freitag, 11. September 2015

#1


Ich steh in einem Geschäft in der Oxford Street, Herrenabteilung und warte vor der Umkleide. "Kannst du mir sagen warum ich mir das antue?", kommt Georges gequälte Stimme aus der Umkleide.
"Weil du sie liebst und bei der Hochzeit ihrer Schwester solltest du wenigstens einen Anzug tragen", entgegne ich ihm.
"Hm, vielleicht geh ich auch nicht hin."
Ich schlage ihn sanft durch den Vorhang der Umkleide. "Auh"
"Jetzt hab dich nicht so und beeile dich.", kichere ich, "Ich frage mich warum sie dich nicht begleitet."
"Du weißt doch sie steht vor ihren Abschlussprüfungen und hat kaum Zeit. Du als meine beste Freundin kannst mich ruhig beraten.", er zieht den Vorhang auf und zupft an dem Anzug herum.
Er sieht gut aus in dem grauen Sakko, es sitzt eng dennoch betont es perfekt seine breiten Schultern.
"Und was meinst du?", blickt mich George fragend an.
"Ähm, die Farbe passt zu dir, aber ich glaube das Sakko ist etwas zu eng und die Hose zu lang."
Augenblicklich fallen seine Schultern zusammen und er stöhnt, "Ich will nicht noch einen anprobieren."
"Warte ich suche dir einen aus. Zieht den schon mal aus, ich suche dir einen anderen."
"Ach ich soll mich ausziehen"
"Ach jetzt halt den Mund", wir fangen beide an zu lachen.
Ich laufe durch die Gänge und suche etwas passendes zusammen. Die Abteilung ist große und als ich ein Räuspern hinter mir höre drehe ich mich um.
"Entschuldigung, ich habe gehört wie sie ihren Freund beraten haben und ich habe keine Verkäuferin gefunden, die mir weiter helfen konnte."
Vor mir steht ein Mann mit tief blauen Augen und blonden Haar, etwas größer als ich.
"Das ist nicht mein Freund.",sag ich etwas leise, "Ich weiß nicht ob ich ihnen da helfen kann, so viel Ahnung hab ich nicht von Anzügen."
"Die Meinung einer Frau kann gar nicht so falsch sein.", er zwinkert mir zu und lächelt, seine weißen Zähne blitzen zwischen seinen schmalen Lippen hervor. Einen Moment bin ich von seinem Lächeln und seinen blauen Augen so gebannt, dass es einige Sekunden dauert bis ich mich wieder davon losreißen kann.
Nun mustere ich seinen Körper von oben bis unten.Seine Figur ist sportlich, schlank und der Anzug liegt so eng an seinen Körper, dass ich jeden Atemzug von ihm wahnrnehmen kann. Mein Blick fährt an seinen langen Beinen hinunter und ich merke wie Blut in meine Wangen fließt, ich hoffe ich werde nicht rot vor Verlegenheit. Ich blicke nun hastig wieder in seine Augen, ich fühle mich als wären Minuten vergangen, in dem meine Augen auf seinem Körper wandern.

Soll ich morgen weiter schreiben oder eher nicht?
Ich hatte mal wieder Lust einfach mal eine Geschichte zu schreiben, vielleicht setzte ich sie fort, wenn mir danach ist und wer interesse daran hat. 



Mittwoch, 9. September 2015

Mitternachtsgedanke

Es ist schon spät, zu spät. Ich lege das Buch zur Seite, ich muss Stunden gelesen haben. Ich lege mich hin, strecke meine arme und Beine. Und Blicke an die Decke. Ich starre die Lampe an, mit leeren Blick, denke einen Moment an nichts. Ich stehe auf, gehe ins Bad und wasche mir das Gesicht. Ich schaue in die leeren Augen meines Spiegelbilds. Ich trockne mich ab und schleiche wieder die Treppen hinauf.
Wie kann ein Buch so viel in einem auslösen, Erinnerungen wieder wach werden lassen. Ich erinnere mich an ihn, die Zeit damals als alles noch so unbeschwert War,  wie schön die Zeit war. Und dann wie mein Herz zerbrochen ist. Das stöndige hin und her zerrte an meinen nerven,an meinen Gefühlen.
Ich nehme mein Handy, scrolle auf seinem Facebook Profil, schauen auf sein Profilfoto. Er hat sich verändert. Seine Augen sind immer noch die gleichen.
Hab ich mich auch verändert?
Ja ich glaube schon, oder? Ich habe mich seither nicht noch einmal so verliebt.
Ich war verliebt. Das jetzt so zu zugeben tut etwas weh. Daran zurück zu denken bringt mir eine lächeln zurück ins Gesicht. Ich bereue es nicht. Es War eine schöne Zeit. Es ist Zeit vergangen und es passiert viel, es gibt viel zu tun.
Ich blicke in das kühle Licht der Lampe, verschenke die Bein, lege mir die Arme in den Nacken, lächle.
Meinte Arm wandert zum Lichtschalter, die Lampe erlischt, ich schlafe ein.

Montag, 6. Juli 2015

Ich schreibe hier heute mal wieder was, nach fast 2 Jahren, nur weil ich gerade vollkommen überfordert bin. Der Versuch etwas zu lernen ist kläglich gescheitert,  Ich hab zu viel nachgedacht. Über was? Das weiß ich so genau auch nicht. In letzter Zeit kann ich Stunden lang irgendwo sitzen und nachdenken, vor mich hin träumen, tief sinnig über meine Ziele nachdenken und mich trotzdem fragen was ich hier tue. Dann hab ich mir diesen Blog angesehen und überlegt, was wohl gute Dinge sind, auf die ich stolz bin, die in den letzten 2 Jahren so passiert sind. Was soll ich sagen, ich bin stolz darauf mein Abi geschafft zu haben, und ich sage das jetzt ohne die Selbstkritik, der ich mich immer stelle, ich bin noch einmal Tante geworden, was mich auch unheimlich stolz macht. Auch meine Freunde machen mich unheimlich stolz, in diesen kleinen Momenten in denen wir zusammen sitzen und einfach lachen, was besser ist als jeder Teenie Film über Freundschaft. Bei ihnen kann man alles vergessen, ob nun Sorgen oder Ängste, ob man diese nun mit ihnen teilt oder einfach nur da sitzt und zusammen in angenehmer stille schweigt, nur bei dem Gedanken, dass sie da sind.
Meine Nichte ( 5 Jahre) hat mich gestern gefragt, warum ich noch keinen Freund habe, den ich heiraten will und ob ich Freunde habe. Ich ersten Moment hat mich der Gedanke etwas traurig gemacht doch, dann nach 10 Sekunden Bedenkzeit musste ich doch etwas schmunzeln. Ich habe ich gesagt, "Ich habe sehr gute Freunde, die ich sehr lieb habe, aber den Mann den ich heiraten will, hab ich noch nicht getroffen. Das ist aber nicht schlimm, glücklich bin ich trotzdem." Ich weiß nicht, ob sie das so richtig verstanden hat, weil sie nachdenklich da saß und für einen Moment ruhig war, was schon sehr selten vorkommt. Und dann musst ich etwas lachen, weil ich mir im Grunde die ganze Zeit einen Kopf darüber machen warum, dass ich vergessen habe, dass man auch so zufrieden ist und das grübeln, da nun wirklich auch nichts hilft.
So und jetzt konnte ich meinen Gedanken wieder kund tun, so dass ich jetzt ohne groß weiter zu grübeln, wieder fürs Studium zu lernen. Und falls ich mal wieder was fürs Leben lernen will, weiß ich ja dass ich einfach nur meine Nichte fragen muss.

Samstag, 9. November 2013

Flames of Fame

Flames of Fame, das neue Album von The Bosshoss, steht bei mir schon im Regal seit dem es frisch raus gekommen ich bin nur noch nicht dazu gekommen es euch einmal kurz vorzustellen. Allgemein gesehen ist das Album wieder nur zu empfehlen, wem die Musikrichtung gefällt. Von außen hat die CD schon ein guten Eindruck gemacht und die Single "Do it" ist auch recht gut geworden. Am ersten Tag hab ich mir die Zeit genommen und mir das Album einmal durchgehend durchzuhören, am Stück, was sonst bei mir etwas zu kurz kommt. Nun zur Bewertung: Es ist alles drauf was für mich auf ne The Bosshoss Album drauf muss, etwas rockigeres, aber natürlich ruhige Lieder. Die besten Lieder meiner Meinung nach sind "Bullpower", "God loves Cowboys", "Do it" und "My personal Song".
Da ich mir langsam auch einmal angewöhnen muss, dass zu ein Wertung auch Kritik gehört kommen auch einige Kritikpunkte. Das Album enthält gerade mal 11 Lieder, zwar gute aber dennoch finde ich es doch etwas wenig für den Neupreis von 16€. Dazu kommt das ich nicht verstehe wozu im letzten Lied "God loves Cowboys" nach ca 4 min Pause kommen und dann noch einmal etwas nach 4 min abgespielt wird. Ok, bei dem letzten Track ist das vielleicht nicht so schlimm, spielt man die Lieder jedoch in einer anderen reinfolge ob, z.B. auf dem Handy unterwegs, ist es etwas störend das man entweder vorspulen oder weiterschalten muss. 
Fazit: Es hat sich gelohnt das Album zu kaufen und es ist auch weiterzuempfehlen, die Kritikpunkte sind nicht so stark, insgesamt ein sehr gelungenes Album.  


Dienstag, 27. August 2013

Highfield 2013 !!

Ich bin wieder da! Nach interessanten 10 Tagen hab ich mal wieder Zeit euch ein wenig von meinen Ferien zu berichten.
Mein Ziel war dieses Jahr, ein recht großes Festival zu besuchen, zu campen und mir gute Bands anzuschauen, also ging es zum Highfield in der Nähe von Großpösna. Am Donnerstag wurden die Sachen gepackt, das Zelt gesäubert und der Schlafsack gewaschen und Freitag Mittag ging es dann auch schon los. Mein Tipp: Wenn man am Donnerstag schon anreisen kann, macht das, Freitag ist viel zu spät und es ist schwer einen guten Platz für eine Zeltgruppe zu finden. Also wir kamen also Freitag Nachmittag gegen um 4 ab auf dem Campingplatzt, es war schon voll und die ersten Acts waren schon auf der Bühne. Wir bauten schnell die Zelte auf und waren durch die Hitze danach schon irgendwie fertig. Zu all dem Überfluss haben wir dann auch noch Triggerfinger verpasst die ich mir eigentlich unbedingt anschauen wollten. Naja wir machten uns dann auf den Weg Green Stage um uns Royal Republic anzuschauen, also für mich Pflichtprogramm. Wir haben den Weg vollkommen unterschätzt und kamen echt erst auf den letzten Drücker an aber ein Platzt in der ersten Reihe haben wir dann trotzdem noch bekommen. Royal Republic war wie so oft richtig gut und für mich ist eine Band live zu hören immer bei weitem besser als als mp3.
Als wir danach völlig fertig waren und kein Trinken hatten ( wir wussten nicht, dass man nur Tetra Packs auf Konzertgelände mitnehmen darf) mussten wir uns wieder auf dem Rückweg zu unseren Zelten machen, also wieder ein Fußmarsch von 15min ca, bei der Hitze gefühlt noch etwas länger. Dadurch blieb und von den anderen Bands nicht sehr viel und Silbermond wollten wir uns nicht wirklich anschauen.
Der Headliner des Tages war Billy Talent. Wir gingen recht pünktlich los, mussten dann aber feststellen das es um die Bühne echt voll geworden war. Zu Beginn hatten wir auch einen echt guten Platz mit super Aussicht. Doch als das Konzert losging standen wir mitten in der Menge wurden geschubst und hatten Arme und Knie im Rücken oder in den Seiten und wir mussten für etwas Ruhe unser schönes Plätzchen aufgeben.
Abgesehen von dem Drücken der Massen war das Konzert echt gut und Billy Talent habe eine gute Show abgeliefert. Dann war der erste Tag auch schon vorbei.
Am zweiten Tag war der Line up für mich weniger ansprechen. Jennifer Rostock hat eine gute Show gemacht, aber meinen Geschmack hat es nicht getroffen. Bad Religion war auch noch recht gut soweit ich da war und dann kam Cro.
Ich bin sowieso kein besonderer Cro Fan, aber was er da abgelegt hat war echt nicht besonders. Das Bühnenbild war echt ok, aber Playback singen bei einem "Rapper" finde ich geht gar nicht. Playback allgemein bei einem Festival hat nichts zu suchen und dann so auffällig das Mikro wegzuhalten während das Playback singt ist auch ein Eigentor. Cro muss ich mir nicht noch einmal anschauen und ist der einzige Act den ich vom Highfield nicht weiter empfehlen kann, von denen die ich gesehen habe.
Headliner des Samstags war dann zum Schluss um 0:15 Uhr Deichkind. Sie treffen musikalisch nicht meinen Geschmack, haben einen aber trotzdem mitgerissen und eine gerade zu perfekte Bühnenshow hingelegt. Auch wenn ich jetzt nicht sagen kann das ich ihre Musik hören würde, müsste ich zugeben sie mir wieder live anzuschauen.
Hier wir man sich das vorstellen darf:

Und damit war der Samstag zu ende. Es kam das Finale am Sonntag.
Prinz P, Madsen und the Glaslight Anthem waren echt gut, aber wir haben sowieso nur auf die Ärzte gewartet die Bäste Bäng där Wält. Und das Platztfreihalten, warten und verdursten hat sich gelohnt. Die Ärzte haben ein grandiose Show abgeliefert, die die von Deichkind toppen konnte. So viele Menschen, die mitgesungen haben, die Stimmung die BelaFarinRod auf der Bühne gemacht haben, ihre Witze und Humor und die Musik die einfach gut war,  hat dem Festival einen perfekten Abschluss gegeben. Die Ärzte mal live zu sehen war etwas was ich wusste das muss sein, jetzt weiß ich das muss ich wiederholen.
Insgesamt hat sich die Kosten mehr als gerechnet, gute Bands und Spaß beim Campen. Wer Schlaf erwartet wird enttäuscht, wer viel schläft sollte sich Gehörschutz mitnehmen und einen festen Schlaf haben. Ansonsten hat Highfield ein guten Eindruck gemacht, vielleicht ja nächstes Jahr wieder?!

Mittwoch, 31. Juli 2013

Ich melde mich heute mal das erste mal in den Ferien. Die erste hälfte der Ferien ist schon fast rum und ich fühle zwar nicht so erholt wie sonst immer, aber ich hab bis jetzt schon Einiges erlebt. In der ersten Ferienwoche war ich mit Justin und Isi in Blumenthal und da haben wir mal wieder wie jedes Jahr eine schöne Woche verbracht, direkt an der Elbe. Es war das perfekte Wetter und wir haben mal wieder viele verschieden Tiere gesehen und auch echt viele Dinge gelernt. Dann ging es wieder nach Hause. Ich hatte 4 Tage um zu entspannen und etwas mit Freunden vor Ort zu machen und dann hieß es auch schon wieder Tasche packen und auf nach Hamburg. Justin und ich wollten Tine besuchen und ihre neue Heimat genauer unter die Lupe nehmen. Die Hinfahrt war dank Deutscher Bahn auch mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Erschöpft sind wir dann doch irgendwann angekommen und der lange Weg hatte sich gelohnt. Wir waren in der Stadt shoppen, sind Boot gefahren, haben die Speicherstadt angeschaut, waren nochmal shoppen und haben einfach Zeit mit Tine verbracht. Zurück ging es dann mit dem Auto etwas leicht und entspannter.
Jetzt haben nur noch als Ziel für die Ferien das Highfield und pure Entspannung.