Jeden Tag kommt ein Post du meiner kleinen Geschichte. Sie beginnt bei #1. Viel Spaß beim Lesen!

Sonntag, 24. März 2013

Talente

Wir haben am Freitag über Pflichten eines jedem Menschen oder so ähnlich geredet, nach der Meinung von Kant. Kant ist der Meinung, dass jeder der ein gewisses Talent besitzt und von diesem weiß, es fördern soll und sich ständig weiter entwickeln soll. Ganz stimme ich dieser Meinung nicht zu. Ja ok man muss immer an seinen Fähigkeiten arbeiten, aber meiner Meinung nach sollte man dabei nicht nur auf Talente oder sowas achten. Ich finde es eher wichtiger an Schwächen zu arbeiten und an Talenten. Und fast noch wichtiger ist es etwas zu finden was man weiter entwickeln will, aus eigenen Stücken, weil man Gefallen daran hat. Bsp.: Ich wie eindeutig schon aufgefallen sein muss Gitarre. Talentiert bin ich nun wirklich nicht, und Gott ich habe nicht mal Taktgefühl, aber es ist das erste mal das ich etwas durchhalte und es nicht aus Langweile wieder aufgebe. Ich sitze ab und zu 2 Stunden da und spiele ein und das gleiche Lied vor mich hin, da ich es nicht perfekt finde. Ich spiele bis mir die Finger ins unendliche Schmerzen, bis ich kein Gefühl in den Fingern spüre und doch fange ich am nächstem Tag wieder von vorne an. Das meine ich man muss für etwas einen gewissen Preis, also Zeit und Arbeit investieren, weil es einem gefällt, egal ob Talent oder nicht. Ich würde mich auch als untalentiert bezeichnen, aber mein Tatendrang ist finde ich trotzdem lobenswert.
Mir ist der Moment in dem ich ein Lied 1 mal richtig spiele ohne Fehler so viel wert, dass sich jeder Schmerz gelohnt hat.

 

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